Mittwoch, 17. Februar 2010
Eine Rettungs-CD für Windows Vista
So mancher Anwender steht vor dem Problem, dass der Rechner mit Windows Vista plötzlich nicht mehr startet. In meinen Tricks-Titeln zu Windows Vista habe ich beschrieben, wie ein nicht mehr startender Rechner mittels der Windows Vista Installations-DVD wieder zu Leben erweckt werden kann.

Pustekuchen bei Discounterware

Benutzer, die den Rechner bei Discountern gekauft haben, besitzen aber keine Installations-DVD, sondern bestenfalls nur ein Recovery-Medium. Dann ist guter Rat angesagt. Eine Funktion zum Erstellen einer Rettungs-CD hat es leider nicht in die Windows Vista Service Packs geschafft.

Hier gibt's die Rettungs-CD zum Nulltarif

Aber es gibt Abhilfe. Findige Bastler haben es geschafft, und eine entsprechende Rettungs-CD zum Download bereitgestellt. Sie können die ISO-Datei für die 32-Bit-Version von Windows Vista beispielsweise von dieser Webseite herunterladen.

Die .iso-Datei müssen Sie anschließend als CD-Abbild brennen. In Nero reicht die Funktion Öffnen im Menü Datei, um das iso-Abbild zu laden und dann zu brennen. Wer Windows 7 besitzt, kann direkt die iso-Datei per Kontextmenü auf eine CD brennen. Unter Windows Vista können auch Programme wie ImgBurn zum Brennen des Startmediums genutzt werden.

Nach dem Brennen sollte geprüft werden, ob das Medium bootet. Eine Anleitung, wie sich mit der Reperatur-CD arbeiten lässt, findet sich z. B. in diesem Blog-Beitrag.


Weitere Hintergrundinfos, Tipps und Tricks finden sich in meinen Tricks-Büchern (z.B. Magnum Windows Vista Home Premium Tricks).

Günter Born
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Mittwoch, 22. Juli 2009
Papierkorb wird nicht geleert
Gelegentlich stellen Anwender fest, dass der Papierkorb bei Anwahl des Kontextmenübefehls Papierkorb leeren weiterhin mit einer oder oder mehreren Dateien gefüllt bleibt.

Ursache kann einmal eine Schutzfunktion eines Security-Pakets (z. B. Papierkorbschutz bei Norton Security) sein. Oder eine Datei im Papierkorb wird durch eine Anwendung bzw. falsch gesetzte Zugriffsberechtigungen blockiert. Im ersten Fall ist die Schutzfunktion der Anwendung abzuschalten. Bei einer Blockade durch eine Anwendung hilft eventuell ein Systemstart.

Falls die Shell sich hartnäckig weigert, den Papierkorb zu leeren, hilft nur noch Brachialgewalt.
  1. Tippen Sie den Befehl cmd im Schnellsuchfeld ein.
  2. Starten Sie den angezeigten Befehl Eingabeaufforderung über den Kontextmenübefehl Als Administrator ausführen.
Jetzt sollte das Fenster der Eingabeaufforderung mit dem Hinweis "Administrator ...." erscheinen. Geben Sie im Konsolefenster die nachfolgenden Befehle ein.
CD \
attrib -s -h $RECYCLE.BIN
rd /s $RECYCLE.BIN
Jeder Befehl ist mit der Eingabetaste abzuschließen. Nach dem Neustart des Rechners wird ein neuer Papierkorbverzeichnis angelegt und das Desktop-Symbol sollte jetzt einen leeren Papierkorb anzeigen.

Beachten Sie, dass dieser Eingriff auf eigenes Risiko erfolgt.
Weitere Hintergrundinfos, Tipps und Tricks finden sich in meinen Tricks-Büchern (z.B. Magnum Windows Vista Home Premium Tricks).

Günter Born
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Spracherweiterungen für Home Premium?
Microsoft hat offiziell für Windows Vista nur in den Ultimate- (und Enterprise) Versionen die Möglichkeit zur Installation von MUI-Paketen vorgesehen - sprich: die Benutzeroberfläche lässt sich zwischen verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch etc.) umstellen. Wer Windows Vista Home Premium (oder Business) verwendet, kann offiziell nur mit einer Sprachversion (z. B. deutsch) arbeiten.

Test der Ultimate Multilanguage-Interface-Umgebung

Wer die betreffende Multilanguage-Interface-Umgebung benötigt, muss offiziell auf Windows Vista Ultimate (oder Enterprise) upgraden. Im professionellen Umfeld ist dies der zu empfehlende Ansatz.

Anwender, die so etwas erst einmal testen möchten, stehen vor der Frage, ob sich der Erwerb der Ultimate-Lizenz lohnt und ob die MUI-Erweiterungen wirklich das leisten, was benötigt wird.

Hier gibt es einen legalen Ausweg. Benutzer, die eine Windows Vista Setup-DVD besitzen, können über dieses Medium ganz legal eine Windows Vista Ultimate-Version (ohne Lizenzkey) auf einer separaten Partition oder auf einem separaten Rechner installieren (einfach den Dialog mit der Abfrage des Keys übergehen). Dann sollten sich die Multilinguage User Interface MUI-Pakete aufsetzen und testen lassen. Aber dies funktioniert ohne Ultimate-Key nur 30 Tage - dann muss die Installation aktiviert werden (der Zeitraum lässt sich aber ggf. um weitere Testzyklen verlängern - siehe Literaturverweis zu den Vista-Tricks Titeln).

Gibt's einen Ausweg für Home Premium?

Wer im Privatbereich nur mal gelegentlich mit einer fremdsprachigen Umgebung experimentieren will, wird sich ein Upgrade auf Vista Ultimate nicht unbedingt gönnen wollen. Auch die Testinstallation von Windows Vista Ultimate ist nicht jedermanns Sache.

Glücklicherweise ist der Umweg über Windows Vista Ultimate nicht erforderlich. Findige Programmierer haben einen Weg gefunden, um die Multilinguag User Interface MUI-Pakete auch unter Windows Vista Home Premium und Business installieren zu können. Alles, was man benötigt, ist das Programm Vistalizator sowie die erforderlichen Sprachpakete dieser Webseite. Nach dem Start ermöglicht der Vistalizator die komfortable Auswahl und Installation der betreffenden Sprachpakete unter Windows Vista Home Premium und Business.

Hinweis: Das Paket wird zusätzlich von den Download-Servern deutscher Computerzeitschriften angeboten. Zum Einsatz muss mindestens SP1 vorhanden sein und eine Verwendung unter Windows Vista Ultimate ist nicht möglich. Für den Einsatz des Programms und dessen Funktionsfähigkeit (z. B. nach Installation von Updates oder Service Packs) samt Konformität mit den jeweils geltenden Lizenbedingungen wird keine Gewähr übernommen.
Weitere Hintergrundinfos, Tipps und Tricks finden sich in meinen Windows Vista Tricks-Büchern. Die MUI-Anpassung für Home Premium ist im Titel Windows Vista für Experten adressiert.

Günter Born

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Dienstag, 20. Januar 2009
Einträge "Automatische Wiedergabe" bereinigen
Eine schicke Sache bei Windows Vista (und auch Windows XP) ist das Dialogfeld Automatische Wiedergabe, welches beim Einlegen von Wechselmedien erscheint und dem Anwender den direkten Start einer Anwendung zur Wiedergabe des Medieninhalts ermöglicht.

Automatische Wiedergabe beeinflussen

Unter Windows Vista lässt sich das Verhalten des Dialogfelds Automatische Wiedergabe über den Startmenüeintrag Standardprogramme und den Befehl Einstellungen für die automatische Wiedergabe ändern vorgeben. Mit dem Wert "Jedes Mal nachfragen" ist sichergestellt, dass das Dialogfeld Automatische Wiedergabe beim Medienwechsel angezeigt wird. Alle anderen Werte bewirken, dass die zugewiesene Anwendung beim Einlegen des Mediums startet.

Unerwünschtes aus "Automatische Wiedergabe" entfernen

So mancher Anwender ärgert sich aber, dass im Dialogfeld Automatische Wiedergabe zig Einträge auftauchen. Je nach System sind dann auch einige "Karteileichen als Morgengabe" dabei, die von den von den Systemherstellern gerne beigelegten "Software-Goodies" in Form von Testsoftware oder "90-Tage-Proben" hinterlassen wurden.

Dann ist guter Rat teuer. Die Verwaltung der Einträge im Dialogfeld Automatische Wiedergabe erfolgt über sogenannte AutoPlay-Handler, die von diversen Programmen bei der Softwareinstallation in der Registrierungs im Zweig HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\explorer\AutoplayHandlers eingetragen werden.
  1. Sie müssen den Registrierungseditor Regedit.exe über den Befehl Als Administrator ausführen aufrufen (sonst lässt sich der Schlüssel nicht bearbeiten) und dann zum oben genannten Registrierungszweig navigieren.
  2. Dann gilt es die Einträge im Unterschlüssel Handlers zu durchforsten und die nicht erwünschten Einträge zu löschen.
Im betreffenden Zweig Handlers finden sich eine ganze Reihe an Unterschlüsseln, die die aufrufbaren Handler für diverse Medientypen beschreiben. Erkennbar sind die Schlüssel meist an Namen wie "NeroAutoPlay7CDAudio" (enthält z. B. die Angaben zum Aufruf des Nero Audioplayer beim Einlegen einer Audio-CD).

Wenn alles korrekt durchgeführt wird, sollten die unerwünschten Einträge zukünftig im Dialogfeld Automatische Wiedergabe verschwunden sein.

Tipps: Sie können einen Schlüssel vor dem Löschen zur Vorsicht über den Befehl Datei/Exportieren in eine .reg-Datei speichern. Gibt es später Probleme, lässt sich der gelöschte Unterschlüssel über den Import-Befehl des Registrierungseditors wieder restaurieren. Fragen rund um die automatische Wiedergabe werden von Microsoft in einer FAQ-Seite beantwortet.
Weitere Hintergrundinfos, Tipps und Tricks finden sich in meinen Windows Vista-Büchern).

Günter Born

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Donnerstag, 28. August 2008
RACagent und die Zuverlässigkeitsüberwachung
Im Rahmen eines neuen Vista-Buches bin ich erneut über die Thematik RACAgent gestoßen. Geben Sie im Schnellsuchfeld des Startmenüs "Zuver" ein und klicken Sie anschließend auf den angezeigten Link Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung, wird das gleichnamige Fenster angezeigt. Wer dann in der linken Spalte des Fensters auf den Eintrag Zuverlässigkeitsüberwachung klickt, erhält von Windows Vista den freundlichen Hinweis, dass man doch den Administrator bitten möge, den geplanten Task RACAgent zu aktivieren. Brrr, wie bitte? Ich bin doch mein eigener Administrator - und was soll ich jetzt tun?

Verwirrung pur!

Clevere kommen dann auf die Idee, die Aufgabenplanung über das Schnellsuchfeld des Startmenüs aufzurufen. Dort findet man auch einen Eintrag RAC, der aber "leer" ist. Nur wer dann auf die Idee kommt, und im Menü Ansicht auf den Befehl Ausgeblendete Aufgaben anzeigen wählt, bekommt die geplante Aufgabe zusehen. Das "Teil" ist also präsent - was soll die Warnung beim Zugriff auf die Zuverlässigkeitsüberwachung? Und noch verwirrender: Wer den Warndialog wegklickt, bekommt das Zuverlässigkeitsdiagramm (samt Systemstabilitätsbereicht) doch zu sehen. Nun, der RACAgent wird beim Systemstart und dann stündlich von der Aufgabenplanung ausgeführt. Nur wenn dieser Task "verloren" gegangen wäre, macht ein Eingriff des Administrators an dieser Stelle Sinn.

Einfache Lösung

Leider schickt Windows Vista den Benutzer an dieser Stelle in den meisten Fällen in den Wald. Die Meldung ist i.d.R. nämlich schlicht irreführend, weil Ursache und Wirkung nicht stimmen.

Es stimmt zwar, dass die Zuverlässigkeitsüberwachung keinen Zugriff auf RACAgent.exe erhält und daher auch nicht unbedingt Daten geliefert werden. Die Ursache ist aber eine fehlende Administratorenberechtigung, wie auch in roter Schrift im Fenster der Leistungs- und Zuverlässigkeitsüberwachung verkündet wird.

Die Abhilfe: Im Schnellsuchfeld des Startmenüs "Zuver" eintippen und den angezeigten Link Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung mit der rechten Maustaste anklicken. Dann lässt sich der Kontextmenübefehl Als Administrator ausführen wählen. Bei Anwahl der Zuverlässigkeitsüberwachung sollte dann der Dialog nicht mehr angezeigt werden.

Wissenswertes in den Weiten des WWW

Bei meinen Recherchen bin ich dann in den Weiten des WWW nicht nur auf Trojaner in den Computern der ISS (International Space Station) gestoßen, sondern auch auf zwei nicht ganz uninteressante Fundstellen.
  • Von Microsoft gibt es einen Knowlede-Base-Artikel über die von der Aufgabenplanung durchzuführenden Systemaufgaben.
  • Falls die Zuverlässigkeitsüberwachung plötzlich nur noch alte Werte anzeigt, gibt es einen Diskussionsthread Zeitraum Zuverlässigkeitsüberwachungsdiagramm in der Newsgroup microsoft.public.de.windows.vista.administration, wo eine Lösung aufgezeigt wird.
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Ratsuchenden.
Weitere Hintergrundinfos, Tipps und Tricks finden sich in meinen Windows Vista-Büchern.

Günter Born

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Windows Mail-Posteingang ist plötzlich leer/gelöscht
Gelegentlich gibt es den Hilferuf erschreckter Anwender von Windows Mail, dass der Posteingang plötzlich leer sei und alle Mails gelöscht wären.

Zur Vorgehensweise: Der Anwender holt sich die Nachrichten vom E-Mail-Server und klickt diese anschließend kurz an, um sie in der Vorschau oder im Nachrichtenfenster zu überfliegen. Dann wird Windows Mail geschlossen, um die Nachrichten zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe zu lesen und zu bearbeiten.

Aber beim nächsten Start von Windows Mail kommt dann der große Schreck, der Ordner Posteingang ist leer. Nur neu vom Server heruntergeladene und noch ungelesene Nachrichten tauchen ggf. auf.

Die Lösung: Leerer Ordner oder leere Anzeige?

In diesem Fall ist die Lösung des Problems ziemlich einfach. In der Regel sollten die Nachrichten nicht gelöscht sein, sondern ein Feature von Windows Mail hat mal wieder zugeschlagen. Abhilfe bringt folgendes:
  1. In Windows Mail den Ordner Posteingang in der Ordnerliste markieren.
  2. Dann im Menü Ansicht die Befehle Aktuelle Ansicht ->Alle Nachrichten anzeigen wählen.
Dann sollte die Nachrichtenleiste wieder viele, viele Nachrichten anzeigen. Die Ursache des Übels: Der Anwender hat es irgendwie geschafft, die Option Gelesene Nachrichten anzeigen zu aktivieren, ohne sich dessen bewusst zu sein. Kleine Ursache, große Wirkung.
Weitere Hintergrundinfos, Tipps und Tricks finden sich in meinen Tricks-Büchern (z.B. Magnum Windows Vista Home Premium Tricks).

Günter Born

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Montag, 18. August 2008
Miniaturansicht auf Fenster fehlt in der Taskleiste
Bei eingeschaltetem Aero-Schema blendet Windows Vista beim Zeigen auf die Schaltflächen minimierter Anwendungen in der Taskleiste eine Miniaturvorschau des Fensterinhalts an.

Gelegentlich berichten Anwender, dass diese Miniaturvorschau des Fensterinhalts nicht mehr funktioniert, obwohl Aero weiterhin aktiv ist (und z. B. Flip-3D möglich ist). Ein Test unter einem anderen bzw. frisch angelegten Benutzerkonto zeigt, dass dort die Miniaturansicht für Fenster funktioniert.

Anmerkung: Die Ursache für dieses Problem scheinen Programme (oder Optimierungstools) zu sein, die die betreffende Funktion in der Registrierung ausschalten (in den Eigenschaften der Taskleiste ist dasbetreffende Kontrollkästchen ja gesperrt).

Blend die Vorschau wieder ein ...

Um die Miniaturansicht wieder zuzulassen, führen Sie einfach folgende Schritte aus:
  1. Stellen Sie sicher, dass das betreffende Benutzerkonto zur Gruppe der Administratoren gehört (notfalls das Konto als Administrator für die Aktion umstufen und später wieder der Gruppe der Standardbenutzer zuordnen).
  2. Starten Sie den Registrierungseditor (muss unter administrativen Berechtigungen laufen, d.h. die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung ist beim Aufruf zu bestätigen) und navigieren Sie zum Zweig HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows
    \CurrentVersion\Policies\Explorer
    .
  3. Im rechten Teil des Editorfensters sollte sich der DWORD-Wert TaskbarNoThumbnail finden. Sie können den Wert von 1 auf 0 umsetzen oder den Eintrag TaskbarNoThumbnail per Kontextmenü löschen.
Anschließend sollte die Minitaturvorschau (spätestens nach dem erneuten Anmelden an Windows) wieder in der Taskleiste angezeigt werden.

Anmerkung: Global lässt sich die Richtlinie TaskbarNoThumbnail im Schlüssel

HKEY_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\

im Unterzweig Policies\Explorer eintragen. Ein DWORD-Wert = 1 sperrt die Anzeige der Miniaturansicht in der Taskleiste.
Günter Born (c) 2008

Weitere Tipps finden sich in den von mir bei Pearson (Markt+Technik) publizierten Vista-Titeln wie Magnum-Titel Windows Vista Home Premium Tricks.

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Montag, 11. August 2008
Dual Boot mit Linux
Wer Linux auf einer separaten Partition installiert und parallel Windows Vista betreiben will, muss sich um die Konfiguration des Boot-Laders einige Gedanken machen. Es ist sowohl möglich, Linux über den Windows Vista-Boot-Lader aufzurufen als auch Windows Vista über Grub zu starten.
  • Vista bootet Linux: Wie sich Linux im Windows Vista-Boot-Lader mittels eines BCD-Eintrags aufrufen lässt, wurde von Daniel Melanchthon in seinem Blog beschrieben. Statt des BCD-Editors empfiehlt es sich aber ein Werkzeug wie VistaBootPro zur Pflege der BCD-Einträge zu verwenden.
  • Linux bootet Vista: Sofern bei der Linux-Installation derr Vista-Boot-Lader im Master-Boot-Record (MBR) überschrieben wurde, können Sie auch grub über die menu.lst so konfigurieren, dass Vista über chainloader auf einer separaten Partition aufgerufen wird. Einen entsprechenden Artikel hat das Linux-Magazin veröffentlicht.
Sofern Sie im Internet nach den Begriffen Dual Boot Windows Vista Linux suchen lassen, werden Ihnen weitere Treffer angezeigt. Daher erspare ich mir an dieser Stelle die weitere Diskussion der Thematik.
Günter Born (c) 2008

Weitere Tipps finden sich in den von mir bei Pearson (Markt+Technik) publizierten Vista-Titeln wie Magnum-Titel Windows Vista Home Premium Tricks.

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Samstag, 9. August 2008
Symbole fehlen im Infobereich der Taskleiste
Es gibt immer wieder Anwender, bei denen die Uhrzeit, das Lautsprechersymbol oder das Symbol für Netzwerke im Infobereich der Taskleiste fehlen. Dabei lässt sich das Ganze mit wenigen Mausklicks beheben.

Blend die Symbole wieder ein ...

Führen Sie einfach folgende Schritte aus:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste neben die Uhrzeitanzeige im Infobereich der Taskleiste und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften.
  2. Markieren Sie auf der Registerkarte Infobereich des Eigenschaftenfensters die Kontrollkästchen (Uhr, Lautstärke, Netzwerk) der gewünschten Symbole und bestätigen Sie die OK-Schaltfläche.
Anschließend sollten die fehlenden Symbole wieder vorhanden sein.

... und bist Du nicht willig, brauch ich Gewalt

Gelegentlich führen die obigen Schritte nicht weiter, weil die Optionen gesperrt sind. Ein ausgegrautes Kontrollkästchen Energie (ist ) macht auf einem Desktop-Rechner zwar Sinn, da die Batterieanzeige nicht unterstützt wird. Schwieriger wird es, wenn die Kontrollkästchen für Uhrzeit oder Netzwerk auf der Registerkarte Infobereich des Eigenschaftenfensters gesperrt sind.

Vorausgesetzt, Soundausgabe und/oder Netzwerk funktionieren, ist eine fehlerhafte Registrierungseinstellung die Ursache für dieses Verhalten. Im Vista-Blog hat Georg Binder einen Hinweis gegeben, wie sich das Problem mit einem Registrierungseingriff beheben lässt. Ähnliches findet sich auch in einem Knowledge-Base-Artikel von Microsoft zu Windows Vista.

Die Ursache dieses Verhaltens habe ich bisher aber nicht ergünden können, da der Fehler bei mir bisher nicht aufgetreten ist.

Nachtrag: Zumindest für Windows XP hat Helmut Rohrbeck eine Erklärung geliefert.
Unter VISTA hate ich derartige Fehler noch nie, 
aber unter XP sind sie an der Tagesordnung, wenn 
die Dienste SSDP-Suchdienst und Universeller Plug & 
Play-Gerätehost aktiviert sind. Die Starteinstellungen
von SSDP-Suchdienst auf "Deaktiviert", die von Plug & 
Play-Gerätehost auf "Manuell" einstellen - schon tritt
das Problem nie wieder unter XP auf.
Danke Helmut!
Günter Born (c) 2008

Weitere Tipps finden sich in den von mir bei Pearson (Markt+Technik) publizierten Vista-Titeln wie Magnum-Titel Windows Vista Home Premium Tricks.

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Freitag, 8. August 2008
Explorer-Absturz beim Zugriff auf Bilderordner
Bei manchen Vista-Anwendern stürzt der Windows Explorer ab, sobald ein Ordner mit Fotos oder Grafikdateien geöffnet wird. Andere Nutzer berichten von Abstürzen, sobald Bilddateien geöffnet oder gelöscht werden sollen. Einige Anwender erhalten häufiger ein Dialogfeld mit dem Hinweis Com Surogate funktioniert nicht mehr. Wird der Dialog geschlossen, scheint wieder alles zu klappen. Andere machen die Erfahrung, dass bei Fotoordnern mit sehr vielen Dateien der Explorer plötzlich streikt.

Die Ursache liegt nicht in Vista!

Nachdem das Problem bereits diverse Male in den Microsoft Vista-Newsgroups angeführt wurde, lässt sich die Ursache zwischenzeitlich festmachen: Problem des Übels war bisher in allen Fällen die Verwendung nicht kompatibler DirectShow-Filter von Drittherstellern. Diese "Goodies" gelangen im Gepäck mit Grafik- und Fotobearbeitungs-, Diashow- oder Bildbetrachteranwendungen auf den Rechner. Dabei wird ein Filter in die DirectShow-Filterkette eingehängt. Windows ruft diese Filterkette auf, um Audio- und Videomaterial (also auch Fotos) aufzubereiten. Ist der Filter nicht mit Vista kompatibel, gibt es die obigen Fehlerbilder.

Abhilfe schafft ....

die Deinstallation der betreffenden Komponenten über den Befehl Programm entfernen der Systemsteuerung. Wenn die Entwickler die Hausaufgaben halbwegs gemacht haben, wird der betreffende Filter entfernt und alles klappt wieder. Bei einigen Programmen (z. B. Nero) müssen spezielle Clean-Tools der Hersteller ausgeführt werden, um Registrierungseinträge zu bereinigen.

Hier möchte ich auch auf die beiden Blog-Beiträge:

Ärger bei der Audio- und Videowiedergabe

und

Startmenü oder Explorer geht nicht mehr/ist langsam


hinweisen, wo sich zusätzliche Erläuterungen finden.
Weitere Hintergrundinfos, Tipps und Tricks finden sich in meinen Windows Vista-Büchern).

Eine vertiefte Behandlung der Thematik der DirectShow-Filtergrafen samt vielen Hand-ons, How-Tos und Insides findet sich in meinem demnächst bei Markt+Technik erscheinenden Titel Fotos, Filme, Musik mit Windows Vista - Das Handbuch.

Günter Born

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