Sonntag, 6. Juli 2008
Eine Dockingstation für den Medion Akoya Mini 1210
Wer den Medion Akoya Mini 1210 (oder anderen Netbooks) zu Hause als Desktop-System mit externem Monitor, externer Maus, externer Tastatur und weiteren Geräten verwendet, wird früher oder später eine Art "Docking"-Station vermissen. An dieser Docking-Station werden alle Peripheriegeräte angeschlossen. Die Docking-Station wird dann per USB-Anschluss mit dem Netbook verbunden. So reicht das Abziehen des USB-Kabels, um mit dem Rechner mobil zu sein.

Klein, billig und sofort einsetzbar

Um lediglich eine PS/2-Maus und -Tastatur an der USB-Buchse des Medion Akoya Mini 1210 zu betreiben, gibt es eine einfache Lösung. Verwenden Sie einen USB-to-PS/2-Adapters. Diese Teile gibt es bei Elektronik-Versendern (z. B. Pollin oder Pearl Agency) für unter 5 Euro (siehe auch unter Mini-FAQ zum Eee PC). Wird der Adapter an die USB-Buchse angeschlossen, erkennt Windows XP automatisch eine eingestöpselte PS/2-Tastatur oder Maus und richtet die Treiber selbsttätig ein. Sie sind nach wenigen Sekunden arbeitsfähig - ein Komfort, den ich kaum noch missen möchte (und der mir die Verwendung älterer Hardware ermöglicht).

Dockingstation mit vollem Komfort

Eine super Lösung ist die USB- 2.0-Docking-Station von Logilink. Diese bietet einen parallelen Druckerausgang, einen seriellen Anschluss (ggf. für ein analoges Modem), je eine PS/2-Buchse für externe Maus und Tastatur (die Komponenten eines ausgemusterten PCs lassen sich damit wiederverwenden) sowie zwei USB-Anschlüsse und einen LAN-Ausgang. Da die Docking-Station eine Netzwerksorgung besitzt, stehen zwei aktive USB-Schnittstellen zur Verfügung (ideal zum Anschluss einer Festplatte, die wegen des höheren Strombedarfs mit einem Y-USB-Kabel versehen ist).



Die USB 2.0-Dockingstation gibt es bei Pollin Elektronik (Best.Nr. 720 862). Bei Amazon finden sich ebenfalls Docking-Stationen im Angebot (siehe mein Amazon-aStore).

Da der Medion Akoya Mini 1210 mit Windows XP ausgestattet ist, lassen sich die vom Hersteller der Dockingstation mitgelieferten Treiber installieren. Es war zwar ein wenig Fummelei, bis der Treiber nach den Angaben des Handbuchs einwandfrei eingerichtet waren - aber danach lief auch mein Kyocera FS 1030D über den parallelen Druckeranschluss der Dockingstation.

Problemfall VGA-Anschluss?

Ein Problem stellt der der Anschluss eines externen VGA-Monitors per Dockingstation dar. Der Medion Akoya Mini 1210 hat zwar eine VGA-Buchse - aber manche Anwender hegen Bedenken, dass diese nach ein paar Monaten ein- und ausstöpseln beschädigt werden könnte. Unter dem Stichwort USB2VGA bin ich zwischenzeitlich in einer Suchmaschine fündig geworden. Hier StarTech USB to VGA Display Adapter wird eine Lösung angeboten. Ein VGA-Monitor wird am Adapter angeschlossen, der Adapter ist per USB 2.0-Kabel mit dem Netbook zu verbinden. Dann sorgt ein Treiber dafür, dass auf dem USB-Adapter ein virtueller VGA-Ausgang bereitgestellt wird. Zwischenzeitlich habe ich einen solchen Adapter (DELOCK USB 2.0 zu SVGA Adapter, delock 61540, Preis z.Z. 50,90 Euro) auf der Webseite des Elektronikversenders Reichelt gesehen. Auch der Versender Pearl Agency hat einen USB 2.0 to VGA-Adapter im Angebot. Bei Amazon finden sich ebenfalls USB-to-VGA-Adapter (siehe mein Amazon-aStore).

Tipp: Eine Suche nach dem Begriff "USB2VGA" wirft auch Treffer aus, wo sich Leute mit der Installation unter Linux befasst haben. Ob sich diese Erkenntnisse auf Xandros und den Eee PC anwenden lassen, muss ich der Praxis getestet werden - daher keine Gewähr.

Tipp: Von Toshiba gibt es die Dynadock-Station (siehe Amazon-aStore), die gleich einen VGA-Ausgang mitbringt. Was beim Anschluss von Geräten an eine Docking-Station zu beachten ist, wird bei Heise in diesem Artikel beschrieben.

(c) 2008 by Günter Born

Infos zum Eee PC finden Sie in meinen Eee PC-Handbuch. Literatur und weitere Tricks zu Windows XP. Literatur zu Netbooks mit Windows und Linux? Findet sich hier.

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Medion Akoya 1210 Mikro zu leise
Kurz nach dem Verkauf des Medion Akoya 1210 Mikro trudelte bei mir die erste Mail ein, die auf "zu leise" Mikroaufnahmen des internen Mikrofons hinwies. Im Internet habe ich ebenfalls einige Meldungen diesbezüglich gesehen.

Mein sofort durchgeführter Test mit dem internen und einem externen Mikrofon ergaben da kein wirkliches Problem. Die im Wav-Recorder aufgezeichneten Daten habe ich mir in AudaCity angesehen. Die Dynamik des internen Mikrofons ist zwar geringfügig geringer als bei dem von mir verwendeten externen Mikrofon. Dafür zeichnete das externe Mikro (ohne Rauschunterdrückung) auch mehr Störgeräusche auf.

Die MP3-Datei, die ich mit dem Anfragenden austauschte, ergab, dass bei ihm das interne Mkro deutlich leiser ist. Ob ein Hardwaredefekt vorliegt, kann ich von hier aus nicht beurteilen. Für Alle, bei denen ähnliche Effekte auftreten, aber noch ein paar Tipps, bevor das Gerät reklamiert wird.
  • Zuerst einmal die Lautstärke des internen Mikrofons im Mixer kontrollieren.
  • Dann ggf. die Mikro-Kalibierung durchführen.
  • Und ggf. ein Treiberupdate versuchen.
Vielleicht hilft eine der obigen Maßnahmen und das interne Mikro liefert eine genügende Lautstärke.

Lautstärkekontrolle im Mixer und Mikrooptionen

Um Trivialfehler wie ein heruntergeregeltes Mikro auszuschließen, sollten Sie folgende Schritte durchführen. Zuerst gilt es, die Lautstärke des internen Mikrofons im Mixer zu kontrollieren.
  1. Dazu sollten Sie im Infobereich der Taskleiste das Lautsprechersymbol mit einem Rechtsklick anwählen und den Kontextmenübefehl Soundmanager wählen.
  2. Dann im Soundmanager den Registerreiter Mikrofon anklicken und nachsehen, ob die beiden Optionen für Rauschunterdrückung bzw. Nachhallunterdrückung aktiv oder deaktiv sind (ggf. abschalten).
  3. Anschließend im Soundmanager den Registerreiter Mixer anklicken und kontrollieren, ob der Mikrofoneingang aktiv ist. Der Regler Aufnahme sollte auf vollem Pegel stehen.
Über das Symbol des Schraubenschlüssels unterhalb des Reglers lässt sich ein Dialog öffnen, in dem Sie die Aufnahmekanäle auswählen können.

Mikrokalibrierung, so geht's

Realtek hat ein Kalibrierprogramm für das interne Mikro mitgeliefert, über welches Sie die Pegelstärke für Aufnahmen über einen Pegelanzeiger kalibrieren können. Dazu sollten Sie folgende Schritte durchführen.
  1. Öffnen Sie das Ordnerfenster Arbeitsplatz und navigieren Sie zum Windows-Ordner.
  2. Starten Sie das Programm MicCal.exe und folgen Sie den Anweisungen des dann erscheinenden Assistenten.
Sie müssen über die Weiter-Schaltfläche die Dialoge des Assistenten durchlaufen. Der Assistent fragt in verschiedenen Dialogen das Aufnahmegerät (Realtek HD Autio Input) ab bzw. gibt Ihnen dort die Gelegenheit, über vorzulesende Texte das Mikrofon in der Pegellautstärke einzurichten. Dort sehen Sie sofort an der Pegelanzeige, ob das Mikro reagiert bzw. viel zu leise ist (der Pegel sollte bei normaler Sprechlautstärke bis zum Ende des gelben Balkens reichen).

Audio-Treiber Update vornehmen

Falls das interne Mikro nicht kalibrierbar oder zu leise ist, können Sie folgende Schritte durchführen, um ein Treiberupdate bei Medion herunterzuladen.
  1. Gehen Sie zur Medion Seite (oder rufen Sie www.medion.de auf, und klicken Sie am oberen Rand auf die Rubrik Service & Support. Wählen Sie dort den Befehl Treiber & Updates.
  2. Sobald das Formular der Supportseite erscheint, klicken Sie auf das Feld MD/LT-Nummer und tippen Sie die Gerätekennung 96910 ein. Alternativ können Sie den Suchbegriff e1210 im Feld zur Volltextsuche eintippen.
  3. Anschließend klicken Sie auf die zum Feld gehörende und mit Suchen beschriftete Schaltfläche.
Die Suche sollte dann die Update-Seite zum Medion Akoya Mini 1210 zeigen. Laden Sie sich dann das Update für die Audiogeräte und installieren Sie dieses nach den Medion-Anleitungen.

Wichtig: Beachten Sie, dass das Update auf eigenes Risiko erfolgt - weder der Medion-Service noch meine Wenigkeit übernehmen da irgend eine Gewähr.

Trotzdem viel Erfolg! Falls das Mikro immer noch zu leise ist, könnte dies ein Fall für den Medion Service sein - hab Rückmeldungen von Nutzern, bei denen das wirklich der Fall ist.
Literatur und weitere Tricks zu Windows XP.


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Literatur für Medion Akoya 1210-Anwender
Möchten Sie sich als Anwender mit dem Medion Akoya Mini 1220 intensiver befassen und suchen Literatur. Ein spezielles Buch zu diesem Mini-Notebook ist von mir nicht geplant. Allerdings dürften die von mir bei Markt + Technik und Microsoft Press publizierten Titel zu Windows XP ganz hilfreich sein.
  • Gesamttitelliste zu Windows XP. Speziell das bei Microsoft Press erschienene Handbuch zu Windows XP behandelt das Betriebssystem recht umfassend.

    Einsteiger, die mit dem Mini-Notebook den ersten Rechner erhalten, dürften mit dem Easy-Titel zu Windows XP (oder den auf meiner Website aufgeführten Seniorentiteln) hilfreiche Leitfäden für die ersten Schritte vorfinden.

  • Wer mehr unter die "Haube" schauen will, optimieren muss oder basteln will, dürfte mit dem Titel Windows XP Tricks eine hilfreiche Anleitung erhalten.
  • .
Die Titel sind noch auf Windows XP Service Pack 2 abgestellt - auf eine Überarbeitung bei Erscheinen des Service Pack 3 für Windows XP wurde verzichtet, da nicht so viel verändert (bzw. an der Oberfläche eigentlich nichts) hat.
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Medion Akoya Mini: Netzwerk Tipps
Es gibt immer wieder Benutzer, die massive Probleme haben, den Akoya Mini 1210 in ein WLAN einzubinden. Mit dieser kleinen FAQ/How-To-Liste möchte ich einige Informationen geben, was ggf. beim Einbinden ins Netzwerk zu beachten ist.

Wie stelle ich eine WLAN-Verbindung erstmalig her?

Um eine WLAN-Verbindung erstmalig zu einem WLAN-Router aufzubauen, sind folgende Schritte erforderlich.
  1. Stellen Sie sicher, dass der WLAN-Adapter um Mini-Notebook eingeschaltet ist (zweite Kontrollanzeige von links in der rechten unteren Gehäuseecke zeigt den aktiven WLAN-Adapter an). Falls der WLAN-Adapter ausgeschaltet ist, müssen Sie diesen über die Tastenkombination Fn+F11 einschalten.
  2. Stellen Sie sicher, dass am WLAN-Router das Aussenden des Netzwerknamens (SSID-Broadcasting) eingeschaltet ist - dies vereinfacht die Inbetriebnahme ungemein.
  3. Warten Sie, bis ein Drahtlosnetzwerk gefunden wurde. Das WLAN-Symbol im Infobereich der Taskleiste zeigt dies an (der stilisierte Bildschirm zeigt dann abstrahlende Funkwellen).
  4. Wählen Sie das WLAN-Symbol per Doppelklick an - oder klicken Sie es mit rechts an und wählen den Kontextmenübefehl Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen.
  5. Wählen Sie im Dialogfeld Drahtlose Netzwerkverbindung das Symbol des gefundenen Funknetzwerks per Mausklick an und klicken Sie anschließen auf die am unteren Dialogfeldrand sichtbare Schaltfläche Verbinden.


  6. Bei einem unverschlüsselten Netzwerk war es das schon. Sie sollten Zugriff auf den Access-Punkt erhalten. Bei öffentlichen Hotspots können Sie den Browser aufrufen und dann über die Anmeldeseite des Anbieters den Internetzugang freischalten.

    Wurde das Netzwerk mit einem stilisierten Schloss angezeigt, ist der Zugang verschlüsselt. Bei einer verschlüsselten WLAN-Verbindung ist folgender Zusatzschritt erforderlich.
  7. Geben Sie im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung den Netzwerkschlüssel (entweder für "WEP" oder "WPA" - Windows XP erkennt dies automatisch) in den beiden Feldern ein und klicken Sie danach auf die Verbinden-Schaltfläche.
Dann sollte die Netzwerkverbindung aufgebaut werden.

Ich komme nicht ins WLAN

Will der Zugriff auf den WLAN-Router auch bei richtiger Eingabe des Schlüssels nicht klappen? Dann sollten Sie folgende Punkte überprüfen.
  • Ist der richtige Schlüssel im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung eingetragen?
  • Zudem muss natürlich sichergestellt sein, dass der WLAN-Router korrekt eingerichtet ist.
Für Punkt 2 können folgende Einstellungen gewählt werden.
  • Verschlüsselungstyp auf WPA2.
  • SSID-Broadcasting auf ein.
  • MAC-Filterung auf aus.
Weiterhin sollten ggf. noch die Verbindungnorm (IEEE 802.11b+g) sowie die Sendekanäle überprüft werden (wobei der WLAN-Adapter automatisch die richtigen Kanäle und Übertragungsraten einstellt).

Anmerkung: Oft wird geraten, die Aussendung des Netzwerknamens (SSID-Broadcasting) am WLAN-Router aus Sicherheitsgründen auszuschalten. Das Funknetzwerk kann dann nicht gefunden werden, Dritte können dann angeblich nicht auf das WLAn zugreifen. Auch ich habe das längere Zeit geglaubt, bin aber darauf gestoßen, dass diese Empfehlung nicht sonderlich hilfreich ist. Profis können das Netzwerk bei bestehendem WLAN-Datenverkehr durchaus identifizieren und somit angreifen (der Sicherheitsaspekt ist also nicht gegeben). Andererseits bringt ein unterdrückter SSID-Name nur Probleme in der Praxis (z. B. bei der Störungsanalyse auf Grund von Kanalinterferenzen).

Ich komme selbst bei unverschlüsselter Verbindung nicht auf den WLAN-Router

Haben Sie am Router die Verschlüsselung testweise abgeschaltet, die Verbindungsaufnahme am Mini-Notebook scheitert aber (ggf. mit der Meldung, dass der Zugriff verweigert wird)?

Meist ist die Ursache eine am WLAN-Router eingeschaltete MAC-Filterung. Dann wird der Router nur dann ein neues WLAN-Gerät akzeptieren, wenn dessen Media Access Code (MAC) in einer Filterliste eingetragen ist.

Abhilfe: Schalten Sie die MAC-Filterung am WLAN-Router ab, und versuchen Sie erneut die WLAN-Verbindungsaufnahme über den Eee PC.

Anmerkung: Die MAC-Filterung ist ein Relikt aus früheren Zeiten. Manche Benutzer oder auch die Routerhersteller aktivieren dieses Feature, um damit den Zugang zum WLAN-Router schützen zu können. In meinen Augen ist dies ebenfalls problematisch, denn man handelt sich in der Praxis eigentlich nur Probleme ein. Oft verbringen Anwender beim Anmelden eines neuen Geräts stundenlang mit der Fehlersuche (weil niemand mehr an den MAC-Filter denkt). Der erstrebte "Schutz" ist dagegen Schall-und-Rauch. Ein gewitzter Hacker wird den Netzwerkverkehr mitschneiden, eine gültige MAC-Adresse mitschneiden und dann eigenen WLAN-Geräten diese MAC-Adresse über Spezialsoftware zuweisen. Anschließend ist der Zugriff möglich. Die Absicherung des WLANs kann nur über eine WPA2-Verschlüsselung mit "starkem" Kennwort zuverlässig erfolgen.

Mein WLAN wird nicht gefunden

Versuchen Sie eine WLAN-Verbindung zu Router aufzubauen, dieser taucht aber nicht im Dialogfeld Drahtlos Netzweerkverbindung auf?
  • Falls keine Netzwerknamen im Dialogfeld aufgelistet werden, prüfen Sie, ob der WLAN-Adapter eingeschaltet ist (2. LED von links, am Gehäuse sollte leuchten).
  • Stellen Sie sicher, dass Sie sich in der Nähe des WLAN-Zugangspunkts befinden. Oft hilft es, den Standort zu wechseln, um eine bessere Signalqualität zu erhalten.
  • Stellen Sie sicher, dass die Aussendung des Netzwerknamens (SSID) am WLAN-Router eingeschaltet ist.
Wenn die obigen Gegebenheiten zutreffen, sollte das Netzwerk angezeigt werden. Ist dies nicht der Fall, überprüfen Sie, auf welchen Kanälen der WLAN-Router sendet (stellen Sie versuchsweise Kanal 6 ein).

Tipp: Viele Benutzer deaktivieren die Aussendung der SSID am WLAN-Router. Es gibt dann am Notebook Probleme, die WLAN-Verbindung einzurichten. Also zumindest zur Erstkonfiguration das SSID-Broadcasting des WLAN-Routers auf "Ein" stellen.

WLAN-Router richtig abgesichert (do's & don'ts)

Bei vielen Einsteigern stelle ich fest, dass ziemliche Unklarheit/Unsicherheit herrscht, was bei einer WLAN-Verbindung bezüglich der Absicherung zu beachten ist, bzw. was am WLAN-Router sinnvoll abzusichern ist. Ohne auf die Details eingehen zu wollen (sie finden sich in dem unten angegebenen Netzwerkbuch), hier ein paar Hinweise.
  • Das Kennwort zum Zugriff auf die Konfigurationsseiten des WLAN-Routers ist auf jeden Fall zu setzen. Korrigieren Sie das Standardkennwort des Herstellers, da dies beliebte Einfalltore für Hacker sind. Denken Sie auch daran, dass ein Zurücksetzen des Routers auf die Werkseinstellungen erneut das Standardkennwort des Herstellers einstellt.
  • Stellen Sie den Verschlüsselungstyp am WLAN-Router auf WPA (oder, sofern unterstützt, noch besser WPA2). Verwenden Sie den Zugriffsschlüssel, der vom WLAN-Router (z.B. FRITZ!Box) automatisch vergeben wird.
  • Stellen Sie sicher, dass die Aussendung des Netzwerknamens (SSID) am WLAN-Router eingeschaltet ist. Abschalten bringt keinen Sicherheitsgewinn, führt aber (z. B. bei Kanalinterferenzen oder bei der Konfigurierung des WLAN-Zugangs) zu unnötigen Problemen!
  • Die MAC-Filterung (die nur WLAN-Geräte mit bekannter MAC-Adresse zulässt), sollten Sie ggf. abschalten. Der Sicherheitsgewinn durch die MAC-Filterung wiegt die potentiellen Schwierigkeiten, die man sich mit diesen Filtern in der Praxis einhandelt, in keinster Weise auf. MAC-Adressen lassen sich im übrigen durch Spezialsoftware fälschen.
Anmerkung: Falls Sie einen eigenen WPA-Schlüssel zur Absicherung der WLAN-Strecke vergeben, sollte dieser zumindest so gewählt werden, dass Dritte diesen nicht erraten können. Begriffe, Namen etc. sind tabu, da diese über Wörterbücher bei Brute-Force-Angriffen zuerst ausprobiert werden.

Tipp:Verzichten Sie möglichst auf Umlaute oder Leerzeichen und Sonderzeichen in den Zugangsschlüsseln. Es gibt immer wieder Fälle, wo Geräte solche Schlüssel nicht akzeptieren und man sucht sich den "Wolf" ab.

Die WEP-Verschlüsselungsmethode sollten Sie möglichst nicht mehr verwenden, da diese durch Mitschneiden des Datenverkehrs zwischen Router und Endgerät nach kurzer Zeit geknackt werden kann. Eine unverschlüsselte WLAN-Strecke ist fahrlässig - dringen über eine ungesicherte WLAN-Strecke Dritte in das Netzwerk ein, und kommt es zu strafbaren Handlungen (z. B. Download aus Tauschbörsen), unterliegt der Betreiber des ungesicherten WLAN der sogenannten "Störerhaftung" - kann also zur Verantwortung gezogen werden.

WLAN-Verbindung unstabil/nicht aufbaubar

Manche Nutzer berichten über ständige Verbindungsabbrüche oder kommen nicht ins WLAN, obwohl die obigen Voraussetzungen alle beachtet wurden.

Einmal ist es natürlich so, dass die Signalstärke am Empfänger ein Maß für die mögliche Verbingungsqualität ist. Stahlbetondecken, feuchtes Holz oder Gipskartonplatten dämpfen das Übertragungssignal überproportional. Sie können aber die Signalqualität am Funksymbol im Infobereich der Taskleiste überprüfen.

Zweiter Punkt ist, dass die Übertragung nach 802.11b/g im 2,4 GHz-Bereich genau in dem Frequenzspektrum liegt, wo eventuell auch andere Geräte arbeiten. Microwellen, Baby-Phone, DECT-Telefone etc. können zu Interferenzen und damit zu Störungen führen.

Auf die vom Medion Akoya Mini 1210 unterstützte Übertragung nach 802.11n möchte ich hier nicht eingehen, da vermutlich die meisten Leser keine entsprechenden WLAN-Router einsetzen. Falls es dort Probleme gibt, könnte auch eine Geräteunverträglichkeit die Ursache für Verbindungsprobleme sein (mir liegen noch keine Erfahrungen mit dem neuen Standard vor).

Ursache für Störungen oder nicht aufbaubare WLAN-Verbindungen sind aber meist: eine WLAN-Station in der Nachbarschaft, die auf dem gleichen Kanal sendet. Oder ein an der WLAN-Station eingestellter Kanal im Bereich 10 bis 14. Während die Kanäle 0 bis 9 bei allen mir bekannten WLAN-Geräten problemlos laufen, gibt es bei den Kanälen 11, 12 etc. durchaus Fälle, wo diese durch Notebooks nicht unterstützt werden. Auch beim Eee PC sind mir Fälle bekannt, wo genau dies der Grund für Probleme war. Warum die Kanäle kritisch sind, ist hier nachlesen.

Tipp: Bei Kanalinterferenzen mit Nachbarstationen sollten der eigene Kanal um 3 erhöht oder erniedrigt werden. Dies ergibt genügend Abstand in der Sendefrequenz zum betreffenden Störer.

Probleme mit Netgear/D-Link-Routern

Es gibt immer wieder Anwender, die massive Probleme bei der Verbindungsaufnahme mit Netgear- (oder D-Link)-Routern haben. Oft lässt sich keine WPA-PSK-Verbindung aufbauen, nur WEP geht. Ein Problem kann eine unterdrückte Aussendung der SSID sein. Das andere Problem ist veraltete Firmware, die zu den Problemen führt. Aus Erfahrungen beim Eee PC 701 (siehe hier), können Firmeware-Updates am Router Wunder bewirken.

Treiberprobleme verhindern den WLAN-Zugriff

Sollte der Zugang zu WLAN-Stationen (notfalls mehrere offene Funknetzwerke testen) nicht möglich sein, gilt es ggf. Treiberprobleme auszuschließen.
  1. Gehen Sie zur Medion Seite (oder rufen Sie www.medion.de auf, und klicken Sie am oberen Rand auf die Rubrik Service & Support. Wählen Sie dort den Befehl Treiber & Updates.
  2. Sobald das Formular der Supportseite erscheint, klicken Sie auf das Feld MD/LT-Nummer und tippen Sie die Gerätekennung 96910 ein. Alternativ können Sie den Suchbegriff e1210 im Feld zur Volltextsuche eintippen.
  3. Anschließend klicken Sie auf die zum Feld gehörende und mit Suchen beschriftete Schaltfläche.
Die Suche sollte dann die Update-Seite zum Medion Akoya Mini 1210 zeigen. Dort wird auch ein aktualisierter Treiber für den WLAN-Adapter angeboten. Laden Sie den Treiber herunter und installieren Sie diesen (gemäß Medion-Anleitung).


Windows XP-Rechner im Vista Netzwerk- und Freigabecenter korrekt anzeigen

Binden Sie den Medion Akoya Mini 1210 unter Windows XP in ein Vista-Netzwerk ein, taucht der Rechner im Vista Netzwerk- und Freigabecenter nicht in der Netzwerkübersicht sondern als Einzelgerät am unteren Rand auf. Der Grund: In Windows XP fehlt das LLTD-Protokoll, welches die für die Topologieerkennung erforderlichen Informationen an Windows Vista liefern muss.

Eigentlich sollte es kein Problem sein, dies zu kurieren, denn von Microsoft gibt es für Windows XP den Link Layer Topology Discovery (LLTD) Responder (KB922120) als
Patch (siehe auch mein, bei Microsoft Press publizierter, Titel Günter Born: WLAN, DSL & Co).

Normalerweise lädt man den Patch von der oben angegebenen Adresse herunter und installiert diesen. Leider scheint Microsoft in der Zwischenzeit für Windows XP gelegentlich zu schlampen. Der Patch ist für Systeme mit Service Pack 2 vorgesehen. Meine Hoffnung, dass der LLTD-Responder in Service Pack 3 dabei sei, musste ich bei Tests bereits frühzeitig begraben.

Der Versuch, den o.g. Patch auf einem Windows XP SP3 zu installieren, schlägt fehlt (da der Installer die Betriebssystemvariante abfragt und nur bei vorhandenem SP2 den Responder installiert). Da bei meinen bisherigen Windows XP-Systemen der Patch bereits bei SP2 installiert wurde, gab es auch keine Schwierigkeiten. Beim Medion Akoya Mini 1210 ist das aber nicht mehr der Fall, da dort Windows XP mit integriertem SP3 ausgeliefert wird. Eine Installation des LLTD-Responders ist also scheinbar unmöglich.

Von einem Leser dieses Blogs (danke Matthias P.) wurde ich auf das Problem und einen Lösungsansatz Windows XP SP3 LLTD nachinstallieren aufmerksam gemacht. Ich habe dann folgende Schritte verwendet, um den Patch zu installieren.
  1. Zuerst den o.g. Patch von der Microsoft Webseite in einen lokalen Unterordner herunterladen.
  2. Dann im Windows Explorer zum betreffenden Unterordner navigieren und über den Kontextmenübefehl Verknüpfung erstellen eine Verknüpfung im Ordner angelegt.
  3. Anschließend den Kontextmenübefehl Eigenschaften der Verknüpfungsdatei wählen.
  4. Im Eigenschaftenfenster ist auf der Registerkarte Verknüpfung das Feld Ziel um folgenden Befehl <pfad>\WindowsXP-KB922120-v4-x86-DEU.exe -x:<zielpfad> zu ergänzen.
Auf meinem System lautet der Befehl D:\Hotfix\WindowsXP-KB922120-v4-x86-DEU.exe -x:D:\Hotfix\LLTD. Nach dem Schließen der Registerkarte reicht ein Doppelklick auf das Verknüpfungssymbol, um den Inhalt des Patches in den angegebenen Ordner (hier LLTD) zu entpacken.

Im nächsten Schritt müssen die folgenden Dateien aus dem Unterordner \SP2GDR bzw. \SP2GDR\ic\ des Patches kopiert werden.


rspndr.sys -> kopieren nach "C:\Windows\system32\drivers"
rspndr.exe -> kopieren nach "C:\Windows\system32"
rspndr.inf -> kopieren nach "C:\Windows\inf"


Beachten Sie, dass der Ordner inf ein versteckter Ordner ist (ggf. die Anzeige versteckter Dateien zulassen). Zudem handelt es sich bei allen Verzeichnissen um Systemordner, d.h. es werden Administratorenrechte zum Kopieren benötigt.

Anschließend ist noch im Fenster der Eingabeaufforderung der Befehl rspndr.exe -i einzugeben (erfordert administrative Berechtigungen). Der LLTD-Installer rspndr.exe richtet dann das Protokoll ein und sollte anschließend melden, dass der Patch erfolgreich installiert wurde.

Mit dem (u.a. auf der o.g. Webseite) beschriebenen Ansatz sollte sich der LLTD-Responder auch auf einem Windows XP mit SP3 installieren lassen - und der Medion Akoya Mini 1210 taucht endlich im Vista Netzwerk- und Freigabecenter in der Netzwerkübersicht korrekt auf.

Wie kann ich Rechnernamen und Arbeitsgruppe ändern?

Sie möchten den Akoya Mini 1210 mit einem selbst definierten Rechnernamen in die von Ihnen vergebene Arbeitsgruppe aufnehmen? Kein Problem, mit ein paar Klicks ist das möglich. Einfach den Kontextmenübefehl Eigenschaften des Symbols Arbeitsplatz anwählen. Danach können Sie auf der Registerkarte Computername über die Schaltfläche Ändern den Netzwerk- und Arbeitsgruppennamen ändern.

Kein Zugriff auf Netzwerkfreigaben in Windows

Sie möchten vom Mini-Notebook auf Windows XP/Vista-Netzwerkfreigaben zugreifen, das ist aber nicht möglich?
  • Richten Sie auf dem Windows-Rechner, der die Freigaben erteilt, ein Benutzerkonto mit dem gleichen Namen ein, den Sie auch auf dem Medion Akoya Mini 1210verwenden. Und vergeben Sie diesem Konto das Kennwort, welches Sie zum Anmelden am Eee PC verwenden.
  • Erscheint bei jeder Sitzung ein Dialogfeld zur Eingabe des Benutzernamens und des Kennworts (z. B. beim Zugriff auf Windows Vista-Freigaben)? Dann richten Sie das Benutzerkonto auf dem Medion Akoya Mini 1210 so ein, dass Sie sich mit dem Benutzerkennwort anmelden müssen. Windows verwendet diese Authentifizierung auch im Netzwerk, um auf Windows Vista-Freigaben zuzugreifen.
  • Wird der Rechner im Netzwerk nicht gefunden? Überprüfen Sie in diesem Fall in der Windows-Firewall, ob die Datei- und Druckerfreigabe als Ausnahme zugelassen ist. Bei Windows Vista sollten auch die Geräteerkennung im Netzwerk und das Kernnetzwerk als Ausnahmen zugelassen werden.
Details zum Erteilen von Freigaben und zum Einrichten des Netzwerks finden Sie in den am Ende dieses Beitrags angegebenen Buchtiteln.

Zudem findet sich in meinem Blog dieser Netzwerkartikel, der mehrere Links zu Microsoft-Seiten mit Netzwerk-HowTos enthält.

Wird fortgesetzt ...

[Anmerkung: Die Netzwerk-FAQ wurde aus der Eee PC-Netzwerk-FAQ abgeleitet. Sollten sich noch Fehler oder Ungenauigkeiten finden, bitte Rückmeldung per E-Mail. Danke.]
Infos zum Einrichten des Netzwerks, des WLAN-Routers sowie zum Zugriff auf die Netzwerkfunktionen finden Sie in meinen diversen Windows XP-Titeln, die bei Microsoft Press bzw. Markt + Technik erschienen sind.

Eine umfassende Einführung in das Einrichten von Netzwerken sowie die Fehlerdiagnose (im Windows-Umfeld) finden Sie in dem von mir bei Microsoft Press publizierten Titel Günter Born: WLAN, DSL & Co. Ist zwar mit dem Fokus Windows Vista geschrieben, Windows XP ist aber ausgiebig behandelt.

(c) 2008 by Günter Born

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Medion Akoya Mini Bildschirm wird dunkel
Manche Nutzer haben den Effekt, dass die Hintergrundbeleuchtung des Geräts beim Surfen oder Abspielen von Musik mit Windows Media Player plötzlich abschaltet und das Display dunkel wird.

Der Effekt tritt im Akkubetrieb auf. Laut Hersteller lässt sich das Problem mit einem BIOS-Update beheben.

BIOS-Update

Mit Stand vom 3.7.2008 gibt es bei Medion ein BIOS-Update. Zum Herunterladen dieses BIOS-Updates gehen Sie folgendermaßen vor:
  1. Gehen Sie zur Medion Seite (oder rufen Sie www.medion.de auf, und klicken Sie am oberen Rand auf die Rubrik Service & Support. Wählen Sie dort den Befehl Treiber & Updates.
  2. Sobald das Formular der Supportseite erscheint, klicken Sie auf das Feld MD/LT-Nummer und tippen Sie die Gerätekennung 96910 ein. Alternativ können Sie den Suchbegriff e1210 im Feld zur Volltextsuche eintippen.
  3. Anschließend klicken Sie auf die zum Feld gehörende und mit Suchen beschriftete Schaltfläche.
Die Suche sollte dann die Update-Seite zum Medion Akoya Mini 1210 zeigen.

Wichtig: Beachten Sie, dass das BIOS-Update auf eigenes Risiko erfolgt - weder der Medion-Service noch meine Wenigkeit übernehmen da irgend eine Gewähr.

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Medion Akoya 1210 Bildschirm flackert
Manche Nutzer berichten, dass der Bildschirm beim Surfen, beim Abspielen von Musik oder bei Spielen plötzlich für eine Sekunde flackert.

Der Effekt tritt im Akkubetrieb nach ca. 20 Minuten auf. Laut Hersteller lässt sich das Problem mit einem BIOS-Update beheben.

BIOS-Update

Mit Stand vom 3.7.2008 gibt es bei Medion ein BIOS-Update. Zum Herunterladen dieses BIOS-Updates gehen Sie folgendermaßen vor:
  1. Gehen Sie zur Medion Seite (oder rufen Sie www.medion.de auf, und klicken Sie am oberen Rand auf die Rubrik Service & Support. Wählen Sie dort den Befehl Treiber & Updates.
  2. Sobald das Formular der Supportseite erscheint, klicken Sie auf das Feld MD/LT-Nummer und tippen Sie die Gerätekennung 96910 ein. Alternativ können Sie den Suchbegriff e1210 im Feld zur Volltextsuche eintippen.
  3. Anschließend klicken Sie auf die zum Feld gehörende und mit Suchen beschriftete Schaltfläche.
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Updates zum Medion Akoya mini 1210 /MSI Wind U100
Nach der Auslieferung des Geräts am 3.7.2008 durch Aldi Nord/Süd und Hofer in Österreich, berichteten Kunden über diverse Probleme. Medion hat fix reagiert und erste Updates und Treiber bereitgestellt.
  1. Gehen Sie zur Medion Seite (oder rufen Sie www.medion.de auf, und klicken Sie am oberen Rand auf die Rubrik Service & Support. Wählen Sie dort den Befehl Treiber & Updates.
  2. Sobald das Formular der Supportseite erscheint, klicken Sie auf das Feld MD/LT-Nummer und tippen Sie die Gerätekennung 96910 ein. Alternativ können Sie den Suchbegriff e1210 im Feld zur Volltextsuche eintippen.
  3. Anschließend klicken Sie auf die zum Feld gehörende und mit Suchen beschriftete Schaltfläche.
Die Suche sollte dann die Update-Seite zum Medion Akoya Mini 1210 zeigen. Das BIOS-Update soll das 2 Sekunden-Abschalt-Problem beheben. Die anderen Treffer beziehen sich auf Treiber für Windows XP, die gegenüber den Varianten auf der Support-Disk aktualisiert wurden. Falls Sie an der einen oder anderen Stelle Probleme mit Gerätefunktionen haben, können Sie versuchsweise die betreffenden Updates installieren.

Treiberupdates auf Vorrat (wenn das Gerät es tut), würde ich aus momentaner Sicht aber nicht ausführen.

Ansonsten viel Spaß mit dem Teil.
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Donnerstag, 3. Juli 2008
Hersteller FAQ zum Medion Akoya mini 1210 /MSI Wind U100
Nachdem einige Benutzer in diversen Foren bereits über "Fehler" und Qualitätsprobleme berichteten, die ich bei meinem Exemplar nicht bestätigen kann, hier ein paar Links, die u.U. hilfreich sein könnten.
  1. FAQ zum U100 bei MSI
  2. Generelle Notebook-FAQ bei Medion, hilfreich auch hinsichtlich Fragen zu Pixelfehlern etc.
Ansonsten viel Spaß mit dem Teil.
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Der Medion Akoya 1210 als Desktop-System
Wer den Medion Akoya 1210 zuhause lieber als Desktop-System betreiben mag, kann dies mit ein paar Handgriffen erledigen. Ich hab gerade mal einen Kurztest gefahren.
  1. Externer VGA-Monitor an die VGA-Buchse und System starten.
  2. Danach die Darstellung über über Fn+F2 auf den externen VGA-Monitor umstellen.
  3. Rechtsklick auf den Desktop, Kontextmenübefehl Eigenschaften und auf der Registerkarte Einstellungen die Auflösung anpassen.
Hier kann ich eine Auflösung von 1600 x 1200 Pixel einstellen.

Wer einen USB-To-PS-2-Adapter besitzt (ca. 4 Euro bei Pollin), kann auch eine externe PS/2-Tastatur und PS/2-Maus an das Netbook anschließen. Windows XP erkennt den Adapter und installiert die benötigten Treiber. Eine externe Festplatte (sofern erforderlich) und ein USB 2.0-DVD-Brenner können direkt an den betreffenden USB-Buchsen angeschlossen werden.
(c) 2008 by Günter Born

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Medion Akoya 1210 schaltet ständig ab/scheinbar defekt
Wie ich bereits in meinem Kurzreview beim UMPC-Magazin erwähnte, scheint es bei dem Gerät einige Startschwierigkeiten zu geben.

Beim Drücken der Einschalt-Taste erscheint das BIOS-Boot-Menü. Wenn der Anwender nicht reagiert, hört man nach 3 Sekunden ein Klacken und der Bildschirm ist dunkel. Das Klacken dürfte vom Abschalten der SATA-Platte kommen.

Der Effekt trat bei mir zufällig nach der Inbetriebnahme auf, als ich mit dem eingerichteten Windows XP booten wollte. Mein erster Lösungsansatz war, die Funktionstaste F11 zu drücken und das SATA-Laufwerk als Boot-Einheit auszuwählen.

Anschließend habe ich das BIOS-Setup aufgerufen und die Default-Settings einstellen lassen und auch kurz die Recovery-Option aufgerufen. Danach lief es scheinbar - ich konnte wirklich 20 mal problemlos booten ...

... bis es zum nächsten Mal auftrat.

Die wirkliche Problemlösung: Der Fehler sitzt mal wieder vor der Tastatur - bzw. Mac Murphy schlägt zu. Laut MSI tritt das Problem auf, wenn die Einschalttaste länger als 2 Sekunden gedrückt wird (siehe FAQ). Wer nur kurz die Einschalttaste drückt, wird mit einem Boot-Menü und dann einem sauberen Start des Systems belohnt. Lässt sich hier reproduzieren - ich konnte den Medion Akoya 1210 gezielt mit dem "dicken Daumen" zum "Abschalten" bringen.

Update: Es scheint zwischenzeitlich (Stand 3.7.2008) ein BIOS-Update bei Medion zu geben. Zum Herunterladen des BIOS-Updates gehen Sie folgendermaßen vor:
  1. Gehen Sie zur Medion Seite (oder rufen Sie www.medion.de auf, und klicken Sie am oberen Rand auf die Rubrik Service & Support. Wählen Sie dort den Befehl Treiber & Updates.
  2. Sobald das Formular der Supportseite erscheint, klicken Sie auf das Feld MD/LT-Nummer und tippen Sie die Gerätekennung 96910 ein. Alternativ können Sie den Suchbegriff e1210 im Feld zur Volltextsuche eintippen.
  3. Anschließend klicken Sie auf die zum Feld gehörende und mit Suchen beschriftete Schaltfläche.
Die Suche sollte dann die Update-Seite zum Medion Akoya Mini 1210 zeigen.

Beachten Sie, dass das BIOS-Update auf eigenes Risiko erfolgt - weder der Medion-Service noch meine Wenigkeit übernehmen da irgend eine Gewähr - ich hab das Update übrigens (noch) nicht installiert.

PS: Es werden übrigens bereits einige Updates (und auch die Handbücher) zum Download angeboten. Scheint mustergültig von Medion zu sein, bereits am Tag des Verkaufsstarts mit Updates zu reagieren.
(c) 2008 by Günter Born

Literatur und weitere Tricks zu Windows XP.


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